7 Tipps gegen die Angst vorm leeren weißen Blatt

7  Tipps gegen die Angst vorm leeren weißen Blatt:

  1. Nimm ein farbiges Blatt Papier.
  2. Um in Schwung zu kommen, schreibe einfach auf, was Du in den nächsten Tagen alles erledigen muss.
  3. Notiere Stichwörter, nicht vollständige Sätze.
  4. Schau dich um, was andere bereits zu dem Thema geschrieben haben.
  5. Mache mit deinem leeren weißen (oder bunten) Blatt einen Spaziergang.
  6. Setze dich „künstlich“ unter Druck: Abgabetermin ist in zwei Stunden!
  7. Sieh es mal wie Erich Kästner: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“

Ein kleines Video zum Thema gibt es hier:

Der Mietautor auf YouTube

Die antiautoritäre Erziehung und der Joghurt

Diese Anekdote habe ich neulich auf einer Feier gehört. Der Postbote hatte sie am Vortag dem Gastgeber erzählt…

An der Kasse eines Aldi-Markts stehen eine Frau mittleren Alters, eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Sohn und ein Mann mit grauen Haaren. Nachdem der Junge der Frau vor ihm wiederholt in die Hacken gefahren ist, dreht die sich um.

„Können sie ihrem Sohn bitte sagen, er soll das lassen!“
„Das kann ich leider nicht. Mein Sohn wird antiautoritär erzogen.“

Die Frau beugt sich zu ihrem Einkaufswagen runter und nimmt einen Joghurt heraus. Sie öffnet den Joghurtbecher, dreht sich um und schüttet der Mutter den Inhalt ins Gesicht. Endlich mischt sich der Pensionär ein. Er schaut zur Kassiererin und sagt nonchalant:

„Der Joghurt geht auf mich!“

Die fliehende Zeit

Neulich am Hauptbahnhof. Ein Kind steht mit seinem Vater in der Wartehalle. Die beiden schauen angestrengt auf die  Bahnhofsuhr (die übrigens auffällig old school ist).

Vater: “ Und wenn der große Zeiger auf 12 steht und der kleine auf 9, dann kommt der Zug von der Mama an.“
Kind: „Aber warum wartet der große Zeiger nicht auf den kleinen Zeiger? Haben die sich gestritten?“

Winnetou oder Robin Hood?

Autoren und andere Sinnsucher sollten sich häufiger auf Spielplätzen aufhalten. Ich gebe zu, dass erst der eigene Nachwuchs einem Mann die Lizenz zur Regression gibt. Als Vater ist es völlig legitim und überhaupt nicht kauzig, stundenlang auf Spielplätzen abzuhängen.

Heute möchte ich drei Zitate anführen, die erkennen lassen, wie sehr der Aufenthalt auf einem Spielplatz aber auch an einen Aufenthalt in einem Zen-Kloster erinnern kann:

„Wer kann besser Bogenschießen: Winnetou oder Robin Hood?“

„Wer ist stärker: zwei Füchse oder ein Wolf?“

„Was ist mehr: Dankeschön oder danke sehr?“