Reisereportage aus Paraguay

Nach einer gefühlt anderthalbtägigen Flugreise kommen wir in Asunción, der grünsten Hauptstadt Südamerikas, an. Wir – das sind die beiden CBM-Mitarbeiterinnen Marion Körner und Jessica Otto, der Fotograf Siegfried Herrmann und ich. Die kundige Fundraiserin der Fundación Visión, Helmine Funk, holte uns vom Flughafen ab. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Rudi bringt sie uns ins Hotel. Vor dem Eingang steht ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes und begrüßt uns nickend. Er trägt eine Handfeuerwaffe. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob mich das beruhigt oder beunruhigt…

Die vollständige Reportage Mein Patient heißt Paraguay für die Zeitschrift CONCEPT jetzt herunterladen!

Die Reisereportage mit dem Titel Wieder ein Blinder weniger! (eine Fassung, die sich mehr am Endverbraucher orientiert und in der Zeitschrift AUGENLICHT veröffentlicht wurde) hier herunterladen.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Reisereportage aus Paraguay

Nach einer gefühlt anderthalbtägigen Flugreise kommen wir in Asunción, der grünsten Hauptstadt Südamerikas, an. Wir – das sind die beiden CBM-Mitarbeiterinnen Marion Körner und Jessica Otto, der Fotograf Siegfried Herrmann und ich. Die kundige Fundraiserin der Fundación Visión, Helmine Funk, holte uns vom Flughafen ab. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Rudi bringt sie uns ins Hotel. Vor dem Eingang steht ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes und begrüßt uns nickend. Er trägt eine Handfeuerwaffe. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob mich das beruhigt oder beunruhigt..

Die vollständige Reportage Mein Patient heißt Paraguay für die Zeitschrift CONCEPT hier herunterladen!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

 

Reise ins Gerry-Weber-Land

Der ICE bringt mich bis nach Bielefeld, den Rest der Strecke bis nach Halle bummele ich mit einem Regionalzug. Man spürt schnell, dass man in „Gerry-Weber-Land“ ist: Es gibt eine eigene Haltestelle für das Gerry-Weber-Stadion und entlang der Zugstrecke zeigen Werbeflächen die 20. Gerry Weber Open 2012, das einzige deutsche ATP-Rasentennisturnier. Die wirtschaftliche Signatur, die das Unternehmen Gerry Weber in der Region hinterlässt, sehe ich, als ich vor der imposanten Firmenzentrale stehe.
Ich bin zu früh und frage mich zur Kantine durch, um noch einen Kaffee zu trinken. Es ist Frühstückszeit. So viele lächelnde Gesichter zu so früher Stunde sehe ich selten in Köln – außer vielleicht an Weiberfastnacht…

Das vollständige Interview Reise ins Gerry-Weber-Land in optic+vision jetzt herunterladen!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Love Stories

Die Mini-Endverbraucher-Serie „Brillenträgerprofile“ begann mit Kurzportraits von Nerd-
Brillenträgern (OPTIC+VISION Edition 2-2012). In der Creative-Edition bringen wir die Fortsetzung. Unterwegs waren OPTIC+VISION Redaktionsleiterin Angela Mrositzki und Endverbraucherreporter Christian Schmid in Köln und Berlin…

Vorgeschmack auf eine Reportage für die Zeitschrift optic und vision Creative Edition 2012.

Vollständigen Artikel Love Stories in optic+vision Creative Edition jetzt herunterladen!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Nerd-Brille gleich Flirt-Brille?

Nerd und Nerd-Brille sind zu Modewörtern avanciert. Aber sind die Menschen, die extravagante Brillen tragen, alle Mitglieder der digitalen Boheme? Der Endverbraucher-Reporter Christian Schmid begibt sich auf Spurensuche in Kölner Cafés, Boutiquen und Büros. Er möchte wissen: Warum hast Du genau diese Brille auf deiner Nase?

Vorgeschmack auf eine Reportage für die Zeitschrift optic und vision 02-2012.

Vollständigen Artikel Ist die Nerd-Brille am Ende eine Flirt-Brille von Christian Schmid jetzt herunterladen!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

 


Die Globalisierung ist kein Ponyhof!

Auszug aus einem Essay für die Zeitschrift optic und vision 04-2011:


Oder passen Globalisierung, soziale Marktwirtschaft und Demokratie am Ende einfach nicht zusammen? So lautet ja offenbar die Kernthese des Harvard-Ökonomen Dani Rodrik, dessen Buch „Das Globalisierungs-Paradox“ sich genau dieses Dilemmas annimmt.

Vielleicht ist es an der Zeit, meinen Freund Mark anzurufen und ihn zu interviewen. Er begeistert mich sofort für eine Idee. Ich könne doch ein Experiment wagen: Ein Jahr lang „globalisierungsfrei“ leben! So ähnlich wie der Realo-Journalist aus London, der versucht hat, ein Jahr lang radikal-umweltfreundlich zu leben – und über seine alltäglichen Abenteuer natürlich ein Buch geschrieben hat. Wie sähe das aus? Ganz oben stünde vermutlich der Verzicht auf alles, was nicht aus der Region, in der man lebt, kommt. Gleichzeitig dürfte man wohl die Region, in der man lebt, nicht ohne guten Grund verlassen. Mal kurz mit dem Thalys nach Paris: Pustekuchen! Oder wäre das in Ordnung, weil es innereuropäisch ist? Wie so oft bei solchen Gedankenspielen kommt der Punkt, wo schwarz und weiß zu grau verschmelzen. Denn eine Frage drängt sich auf: Wo genau ziehe ich die Grenze?

Eine Sache möchte ich zu Protokoll geben: Ohne es ausprobiert zu haben, riecht die Sache von weitem ziemlich provinziell und lustfeindlich. Und kostspielig wäre es vermutlich obendrein auch. Viele kennen ja das „Automobilbeispiel“. Da kauft man ein deutsches Markenprodukt à la Volkswagen (allein der Name könnte globalisierungsfeindlicher kaum sein) und stellt bei genauem Hinsehen fest, dass viele Autoteile mitnichten „aus deutschen Landen“ sind. Oder die Bio-Gemüsekiste aus der Region, in der im Monat Januar Mandarinen liegen. Das ist nicht erfunden, das habe ich selber so erlebt. Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir vor allem eins: Das Thema ist verdammt komplex. Und vermutlich verlockt gerade diese Komplexität dazu, Patentrezepte herbeizuwünschen. Unser Gehirn ist kein Freund von Komplexität. Es verursacht zuviel Stress. Mehr als sieben Informationen auf einmal und die Klappe geht zu.

Ich frage mich, warum ich mich in Diskussionen instinktiv meistens auf Seiten der „Globalisierungs-Anhänger“ schlage. Mir kommen wahrscheinlich zu viele Errungenschaften in den Sinn, die ohne das Internet (der eigentliche Wegbereiter der Globalisierung) nicht möglich gewesen wären. Skype ist so ein Beispiel. Wer erinnert sich noch, was für eine elitäre Nummer Videokonferenzen früher waren. Mein Gott, das war wie Golfspielen auf Madeira. Heute kann jeder Dahergelaufene (und ich meine das im positiven Sinn) mit seinen Freunden oder Geschäftspartnern in der ganzen Welt kostenlos telefonieren und sie dabei auch noch sehen. Das macht Kommunikation demokratischer und offener.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03