Wenn der Webauftritt schal wird

Manchmal finde ich es schade. Da wird soviel Energie und Geld in einen Webauftritt gesteckt, der hernach einfach nur da ist. Wie Visitenkarten, die sofort nach dem Kauf ins Regal gelegt werden. Der Vergleich hinkt etwas, weil eine Website auch ohne „Visitenkartenparties“ gesehen wird. Besonders dann, wenn sie für Suchmaschinen optimiert ist.

Guerilla Marketing und Guerilla SEO

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Websites, die nur virtuellen Staub sammeln, eine Verschwendung von Ressourcen sind. Sie sollten unter die Leute gebracht werden, um nachhaltig zu sein. Sie sollten in Bewegung gehalten werden, weil die Netzwelt davon lebt. Hier sind Wege, die virtuelle Präsenz präsent zu halten:

  • sich hin und wieder in virtuelle Netzwerke (wie Facebook, Twitter und Xing) einbringen
  • Kunden im „echten Leben“ auf die Website hinweisen („Unsere Sonderveranstaltungen finden Sie übrigens immer auf unserer Startseite.“)
  • Sonderaktionen oder Gewinnspiele über die eigene Website abwickeln
  • einen Blog schreiben
  • einen Glossar erstellen und regelmäßig erweitern (siehe auch den Beitrag „Glossar lockt mehr virtuelle Besucher“)

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Glossar lockt mehr virtuelle Besucher

Ein eleganter Weg, Menschen für einen Webauftritt zu interessieren, ist ein Glossar. Diese „Entdeckung“ haben meine Kollegin Kirsten Bohlig und ich zufällig gemacht. Beim gemeinsamen Entwickeln eines Webauftritts für eine Kundin aus dem „Gesundheitswesen“ mussten wir viele Fachbegriffe recherchieren. So sind wir regelmäßig auf den Seiten anderer Anbieter aus der Branche gelandet, die raffiniert genug gewesen waren, ein Glossar auf ihrer Website zu platzieren. Einmal dort gelandet, haben wir uns gleich noch etwas umgeschaut.

Natürlich ist es auch für den interessierten Besucher der eigenen Website erfreulich, wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, Fachjargon leichtverständlich zu erklären. Oder wisst Ihr auf Anhieb (um beim Beispiel „Gesundheitswesen“ zu bleiben), was sich hinter der „Bobath-Therapie“ oder einer „Lingualbehandlung“ verbirgt?

Ich mag SEO-Ansätze, die nicht nur die Roboter der Suchmaschinen glücklich machen, sondern auch dem leibhaftigen Leser entgegen kommen. Ein Glossar ist so eine Option.