NLP in der Werbung

Vom Schreiben mit NLP: Hypnotische Sprachmuster

Milton Erickson ist ein weltbekannter Psychiater und Hypnotherapeut. Sein indirekter Einfluss auf das NLP ist enorm, viele Sprachmuster gehen auf ihn zurück. An dieser Stelle möchte ich zeigen, wie wir Trance-Induktionen auch beim Schreiben verwenden können. Beim so genannten Milton-Modell gebrauchen wir eine Sprache, die bewusst vage bleibt.

Innere Suchprozesse als sprachmagischer Trick

Dies machen wir mit der Absicht, beim Leser tief ins Unbewusste zu zielen. Wenn unser Text es vermag, „transderivationale Suchen“ (innere Suchprozesse) auszulösen: Bravo! Ist die kritische Instanz abgelenkt, erreichen wir beim Leser das Tiefenbewusstsein und haben eher eine Chance, mit unseren Ideen gehört zu werden. Hintergrund ist übrigens, dass transderivationale Suchen eine leichte Trance induzieren, in der die Suggestibilität erhöht ist. Wir sind in einer Trance eher bereit, Vorschläge (Suggestionen) anzunehmen und umzusetzen.

Ein Beispiel aus der Werbung

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“ Schauen wir uns diesen Slogan eines Geldinstituts doch einmal aus sprachmagischer Sicht an. Lies dir den Satz nochmal langsam laut vor. Vielleicht erwischst Du dich dabei, wie Du überlegst: „Ja, verdammt, was treibt mich eigentlich an?“ Die transderivationale Suche beginnt! Irgendetwas wirst Du sicherlich finden und nun verknüpft dein Tiefenbewusstsein dieses Ding (das dich antreibt) mit dem Geldinstitut. Natürlich klappt das nicht immer und nicht bei jedem, aber die Chancen stehen nicht schlecht.

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