Die Optik und die Kunst

Facebook hat viele Gesichter. Neulich stolperte ich über die Statusmeldung einer Kollegin, die offenbar ihre Fotografien bei einem Laden namens OPTION ausstellte. Und irgendwo in der Mitteilung fiel auch das Wort Augenoptik. Aha! Ich klickte mich durch ein paar facebook-Seiten und Websites. Langsam verzog sich der Nebel: Hier küssen sich offensichtlich Kunst und Kommerz. Werden hier die Augenoptikerin zur Teilzeit-Galeristin und die Künstlerin zur Dekorateurin? Ich griff zum Hörer. „Hallo Kirsten, ich habe deine Statusmeldung auf facebook gesehen. Ich glaube, darüber möchte ich etwas schreiben…“ Kirsten ist nicht abgeneigt. Sie erzählt von Organisationen, die als Schnittstelle zwischen Künstlern und Gewerbetreibenden fungieren. Es fallen gewiefte Namen wie Kunsttransit und Kulturzeiträume. Das klingt großartig. Oder sind das wieder solche im Netzwerkrausch ersponnenen Luftschlösser? Kirsten, die im Hauptberuf Kommunikationsdesignerin ist, winkt ab: „Ne, da passiert richtig viel. Das ist spannend und es ergeben sich sehr schöne Kontakte daraus.“ So hat sie dort auch Ulrike getroffen, der das Augenoptikfachgeschäft OPTION in Karlsruhe gehört. Die beiden zeigten ihre Fotografien auf der gleichen Ausstellung und kamen auf der Vernissage bei einem Glas Prosecco ins Plaudern. Kirsten und Ulrike haben sich beide von mir interviewen lassen…

Auszug aus einem Essay für die Zeitschrift optic und vision 01-2012.

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Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

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