SEO-Texter sind die Soap-Darsteller der Autorenwelt

So sehen das, glaube ich, die meisten meiner Werbetexter-Kollegen und auch die meisten Werbeagenturen. Bis vor ein paar Monaten war das auch mein Urteil.

SEO-Texter arbeiten mehr wie Drehbuchautoren

Im Jahr 2007 habe ich ein Drehbuch geschrieben. Es ist zwar von einer Kölner Produktionsfirma optioniert, aber nie umgesetzt worden. Optioniert bedeutet in diesem Fall, dass eine Produktionsfirma das Drehbuch für einen gewissen Zeitraum blockiert, in der Hoffnung, in dieser Zeit genug Geld einzusammeln. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte, ist etwas anderes. Die allergrößte Herausforderung beim Schreiben waren für mich die vielen formellen Regeln. Ein (kommerzielles) Drehbuch zwingt dich dazu, deine Gedankenströme unglaublich klar zu strukturieren. Alles hat seine Ordnung und seinen Platz.

Als ich vor einiger Zeit angefangen habe, meine Werbetexte auch für die Suchmaschinen attraktiver zu machen (mich also per Definition auch als SEO-Texter anzubieten), habe ich dieses „Drehbuch-Gefühl“ wieder gespürt. Die Disziplin, die es braucht, seine Inhalte so aufzubereiten, dass auch Google sie versteht. Sehr anstrengend, manchmal nervig. Aber wirklich nicht einfach oder anspruchslos. Daher ist mir heute der schlechte Ruf der SEO-Texter schleierhaft…

„Guerilla SEO“ auf zwei Seiten zusammengefasst

SEO-Texte sind eine eigene Spezies

Kann man zum Thema SEO (Search Engine Optimization / Webseitenoptimierung) überhaupt noch etwas Neues schreiben? Es mangelt nicht an Informationen und Hypothesen – weder im Netz noch in den Buchhandlungen. Da Komplexität aber in der Regel die schlechteste Voraussetzung für Handeln ist, bleibt die Frage: Was kann ich als Inhaber einer Homepage denn sofort anpacken, um meine Platzierung bei Google zu verbessern? Als Texter sage ich: Texte schreiben! Möglichst viele, möglichst oft und möglichst nah an deinen Keywörtern.

Guerilla SEO in der Kurzversion

Letzte Woche ist in der Zeitschrift JETZT ERFOLGREICH ein Artikel über unser Buch „Guerilla SEO“ erschienen, der ganz gut als Einstieg in das Thema funktioniert. Hier findest Du den Beitrag: Guerilla SEO in der Presse

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

SEO Texte sind oft ein Drahtseilakt

SEO Texte müssen nicht seelenlos sein

Wer seine Website erfolgreich für Google optimieren möchte, darf nicht schreibfaul sein. Google interessiert ja vor allem Content! Wie bereite ich meine Inhalte (Content) so auf, dass sie sowohl für den Leser als auch für die Suchmaschine attraktiv sind? Das ist die hohe Kunst (so möchte ich es auf jeden Fall sehen) des eleganten SEO-Texts. Texte, die eine „Seele“ haben, obwohl sie die Logik der Suchmaschinen durchschauen und berücksichtigen.

SEO-Texter in Köln und deutschlandweit

Wer einen Webauftritt ganz neu aufbaut, hat den Vorteil, dass er seine Informations-Architektur gleich nach SEO-Aspekten strukturieren kann. Aber auch vorhandene Websites können entsprechend neu organisiert werden.

Rufen Sie gerne an, wenn Sie an einer verständlichen SEO-Beratung interessiert sind!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

 

SEO Texte im Guerilla Style

Elegante SEO Texte vom Werbetexter

Das Thema Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO; im deutschsprachigen Raum alternativ auch Webseitenoptimierung genannt) ist komplex. Wer SEO Texte schreiben muss, hat viele Parameter im Hinterkopf, muss auf viele Details achten. Und ein schlauer Mensch aus dem angelsächsischen Sprachraum hat es einmal so formuliert: „Complexity is the enemy of execution!“ Ich sehe das auch so: Komplexität lähmt. Im Angesicht von zu vielen Informationen tendieren wir als Menschen dazu, nichts zu tun.

SEO Texte

SEO ist komplex, muss aber nicht kompliziert sein

Darum habe ich zusammen mit meinem Kollegen André Boeck ein einfaches Buch über Suchmaschinenoptimierung geschrieben. Weil wir der Meinung sind, dass SEO zwar komplex ist, aber nicht unbedingt kompliziert sein muss. „Guerilla SEO“ ist so „einfach“ geschrieben, dass schon Einsteiger damit Ranking-Erfolge erzielen werden. Und das Buch richtet sich auch an Technikmuffel und Menschen, die gar nicht so tief in die Materie einsteigen möchten – aber trotzdem sehen, dass ein gutes Ranking bei Google wichtig für den Geschäftserfolg ist.

Guerilla Marketing für die eigene Webseite

Guerilla Marketing ist ja mittlerweile eine etablierte Disziplin. Wir haben den Guerilla Ansatz auf die Webseitenoptimierung und SEO Texte übertragen. Konkret: Wie kann ich mit wenig (oder keinem) Geld, allein durch meine Taktik und Strategie, große Aufmerksamkeit erzielen. Auf der Seite 1 bei Google zu landen, bedeutet, die maximale Aufmerksamkeit der Suchenden zu bekommen. Das ist schlaue Suchmaschinenoptimierung für Guerillas.

Wer seine Onpage-Optimierung und SEO Texte trotzdem lieber „outsourcen“ möchte, als sich selber als SEO-Texter zu probieren, der möge sich gerne bei mir melden.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

NLP in der Werbung

Vom Schreiben mit NLP: Hypnotische Sprachmuster

Milton Erickson ist ein weltbekannter Psychiater und Hypnotherapeut. Sein indirekter Einfluss auf das NLP ist enorm, viele Sprachmuster gehen auf ihn zurück. An dieser Stelle möchte ich zeigen, wie wir Trance-Induktionen auch beim Schreiben verwenden können. Beim so genannten Milton-Modell gebrauchen wir eine Sprache, die bewusst vage bleibt.

Innere Suchprozesse als sprachmagischer Trick

Dies machen wir mit der Absicht, beim Leser tief ins Unbewusste zu zielen. Wenn unser Text es vermag, „transderivationale Suchen“ (innere Suchprozesse) auszulösen: Bravo! Ist die kritische Instanz abgelenkt, erreichen wir beim Leser das Tiefenbewusstsein und haben eher eine Chance, mit unseren Ideen gehört zu werden. Hintergrund ist übrigens, dass transderivationale Suchen eine leichte Trance induzieren, in der die Suggestibilität erhöht ist. Wir sind in einer Trance eher bereit, Vorschläge (Suggestionen) anzunehmen und umzusetzen.

Ein Beispiel aus der Werbung

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“ Schauen wir uns diesen Slogan eines Geldinstituts doch einmal aus sprachmagischer Sicht an. Lies dir den Satz nochmal langsam laut vor. Vielleicht erwischst Du dich dabei, wie Du überlegst: „Ja, verdammt, was treibt mich eigentlich an?“ Die transderivationale Suche beginnt! Irgendetwas wirst Du sicherlich finden und nun verknüpft dein Tiefenbewusstsein dieses Ding (das dich antreibt) mit dem Geldinstitut. Natürlich klappt das nicht immer und nicht bei jedem, aber die Chancen stehen nicht schlecht.

Möchtest Du mehr darüber erfahren, wie Du NLP beim Schreiben gebrauchen kannst? Hier klicken!

 

No more Bullshit-Bingo: Einfach ist gut

Auszug aus dem Buch „Leserfang – Produktiver schreiben und fesselnder formulieren mit Methoden aus dem NLP und der Hypnose“

Ich denke, dass wir das Detailwissen unserer Leser oft überschätzen und nicht schlecht beraten sind, ihnen Dinge ganz einfach zu erklären – so als wären sie sieben Jahre alt. Ich weiß, dass dies so gar nicht unseren gesellschaftlichen Konventionen entspricht: Wir lernen in unserer Gesellschaft früh, dass komplizierte Insider-Sprache ein Indiz für hohen Status ist. Professoren, Mediziner, Werbeagenturen und Unternehmensberater drücken uns mit ihrem unverständlichen Jargon in den Niedrigstatus. Wir sind die Doofen, wenn wir ihre Codes nicht dechiffrieren können. Wer genau hinhört, merkt bald, dass hier mitunter Bullshit-Bingo gespielt wird: Die immer gleichen Fremdwörter und Anglizismen tauchen auf, egal, wie der Kontext ist und ob es auch eine allgemeinverständliche deutsches Wort dafür gibt. Was transportiert USP (ausgeschrieben: Unique Selling Proposition) anderes als Alleinstellungsmerkmal? Nichts, es gibt keinen Bedeutungsunterschied, es ist 1:1 übersetzbar.

Zum Glück wachen immer mehr Menschen auf und drehen den Spieß um: Wenn du es mir nicht mit einfachen Worten erklären kannst, dann bist du doch nur ein Blender. So denken immer mehr Menschen, vor allem, wenn es um die eigene Gesundheit oder das eigene Unternehmen geht. So bitten sie ihren Arzt, Diagnose und Therapie ohne lateinische oder altgriechische Vokabeln zu erklären. Oder den angeheuerten Unternehmensberater oder Werbeagenten, die Konzepte ohne Fachchinesisch zu präsentieren. Für uns bedeutet das: Die Darstellung der eigenen Dienstleistung sollte so allgemeinverständlich wie möglich sein. Die Kunst besteht nämlich darin, komplexe Dinge einfach darzustellen – nicht umgekehrt.

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Neues Kindle-Buch im Anflug: Leserfang

Ein Schreibratgeber für den NLP-Freund

Therapeuten, Magier und Sonnyboys benutzen diese Methoden jeden Tag. In einem Affentempo schaffen sie Rapport, steuern unsere Aufmerksamkeit, arbeiten mit Metaphern und hypnotischen Sprachmustern.

Aber kann NLP auch beim Schreiben und Texten eingesetzt werden? Als Texter mit NLP-Erfahrung sage und schreibe ich: JA! In meinem neuen Buch Leserfang zeige ich allen NLP-Interessierten, wie die Formate sich auf den Schreibprozess übertragen lassen.

Texten mit NLP

Produktiver und fesselnder schreiben mit NLP und Hypnose

Leserfang gibt überraschende Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie baue ich Rapport auf, ohne dem Leser gegenüber zu sitzen?
  • Wie schreibe ich anders, damit ich auch den visuellen Kanal (VAKOG) bediene?
  • Wie nutze ich die Trance-Induktionen von Milton Erickson, um meine Argumente geschickter vorzutragen?
  • Wie überwinde ich Ideenlosigkeit?
  • Wie entwickele ich Metaphern, die magisch sind?

Das Buch wird ab Juni 2015 im Kindle-Shop von Amazon erhältlich sein.

NLP könnte ein Re-Branding gebrauchen

Wie es wohl wäre, wenn NLP einen anderen Namen hätte

Ich wünschte manchmal, NLP hätte einen anderen Namen. Methodenkoffer für bessere Kommunikation oder Neuro-Linguistische Methoden vielleicht. Ein fantastischer Name wie zum Beispiel Neolingua würde wahrscheinlich auch schon helfen, weniger Stirnrunzeln zu erzeugen.

Fast immer wenn ich erzähle, dass ich an einem Buch über Schreiben mit NLP arbeite, sehe ich dieses Stirnrunzeln, die hochgezogenen Augenbrauen, das hintergründige Lächeln. Und dann fühle ich mich immer motiviert, Dinge klarzustellen, meine Haltung zum NLP zu argumentieren. Zu erzählen, wie viel ich mir als Werbetexter abgeguckt habe bei den Formaten des NLP.

Aber der Name scheint einfach abzuschrecken. Natürlich nicht alle Menschen, natürlich nicht immer. Trotzdem wünsche ich mir manchmal ein Re-Branding, dann wäre es viel einfacher, dieses Gespräch zu führen. Dann könnte man viel schneller zur Sache kommen; feststellen, dass NLP für Autoren, Texter und Journalisten ein großartiger Werkzeugkoffer ist, den man ethisch einwandfrei zum „Reparieren“ von wirkungsschwachen Texten benutzen kann.

Bis es zu einer Umbenennung kommt, kann ich mir nur damit behelfen, so zu tun, als ob es so wäre (übrigens auch eine NLP-Methode).

Aus der schönen neuen Multiple-Choice-Welt

In seinem Buch „Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht“ seziert der amerikanische Psychologe Barry Schwartz unsere Multiple-Choice-Gesellschaft. Für ihn ist die Wahl längst zur Qual geworden und er meint, dass es vielen Mitbürgern genauso geht. Wir wollten dieser Frage „im Mikrokosmos“ nachgehen. Ein Starbucks in Köln schien uns da ein gutes „Labor“ zu sein. Starbucks war der erste Coffee Shop, der eine sehr detaillierte Getränkekarte zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Gefällt den Menschen das? Je mehr Optionen, desto besser?

Jetzt den vollständigen Artikel Allein in der Multiple-Choice-Welt in der Zeitschrift optic+vision lesen!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Wortspielplätze

Wortspiele sind wie Salsa im Gehirn. Sie freuen unser inneres Kind und verbinden die linke mit der rechten Gehirnhälfte – oder umgekehrt. Wer als unter einer akuten oder chronischen “Schreibblockade“ leidet, kann sich mit Wortspielen gut warm machen. Ist das Thema eines Artikel zum Beispiel “Wortspiele”, könnte ein Gehirnsturm so aussehen:

Wortspieler, Spielwort, Spielwiese, Wortspielwiese, Spielplatz, Wortspielplatz usw.

Da dieser Beitrag in der Rubrik „Texter-Tipps“ steht, noch ein Tipp des Texters: In Werbetexten und Webtexten sollten wir Wortspiele eher zurückhaltend einsetzen. Es ist wie mit den Adjektiven: Sparsam gestreut sind sie das Salz in der Suppe. Zwei Adjektive in einem Satz sind in der Regel schon eins zu viel. Ein Wortspiel in der Überschrift kann den Unterhaltungswert steigern; drei Wortspiele bei einer halben Seite Text wirken selbstverliebt.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03