Warum SEO und Ästhetik einander nicht ausschließen müssen

Webseitenoptimierung kann auch als Sonderausstattung funktionieren

Wenn jemand einen neuen Webauftritt plant, kommt es oft zu einem inneren Konflikt: „Ich will zwar besser gefunden werden, habe aber keine Lust auf SEO. Ich möchte die Website genau so gestalten, wie ich es für richtig halte. Inhaltlich und gestalterisch.“ Mir ging es auch so. Heute weiß ich allerdings, dass diese beiden Herangehensweisen einander nicht ausschließen.

Die Frage nach deinen Keywords an den Anfang stellen

Immer wenn Leute mir berichten, dass sie einen Relaunch der Website planen, gebe ich einen einzigen Rat – ob sie ihn hören wollen oder nicht. „Stelle die Frage nach deinen Keywords und wie Du gefunden werden möchtest, BEVOR Du dir über das Design und den Aufbau der Website Gedanken machst.“

Punktuell optimieren und mehr Gestaltungsfreiraum schaffen

Hier ist der Clou: Nehmen wir an, Du möchtest deinen neuen Webauftritt auf die Keywords „Musikproduktion + Stadt“ und „Tonstudio + Stadt“ optimieren. Du hast diese Keywörter recherchiert und dich nach reiflicher Überlegung für sie entschieden. Dabei hast Du auch an deine Positionierung, deine Kommunikation nach außen und deine Zukunft gedacht. Nun reicht es, wenn Du dir zwei Unterseiten deines gesamten Auftritts SEO-technisch vorknöpfst. Eine Webseite optimierst Du auf das erste Keyword und eine andere auf das zweite Keyword. Hierzu empfehle ich das Plug-In „Yoast SEO“. Bei dem Rest deines Webauftritts hast Du nun soviel Gestaltungsspielraum, wie Du dir nehmen möchtest.

Webseitenoptimierung auf Sparflamme

Diese zwei Unterseiten sind nun dein Minimal-SEO. Natürlich hilft es dem Gesamtauftritt, wenn Du dir auch die anderen Seiten unter Aspekten der Webseitenoptimierung anschaust. Du kannst es aber auch dabei belassen. Du kannst entscheiden, wie viel SEO deine Website verträgt.

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