Warum einen Podcast produzieren?

Seit Sonntag sind wir online. Unser Podcast trägt den Titel „Nein2Five“ und Du findest ihn auf der Podcast-Plattform von Apple, bei Stitcher und auf unserer Website.

Gestern war ich auf einem kleinen Konzert und ein Freund, der von dem Podcast-Projekt auf Facebook gelesen hatte, fragte mich: „Warum macht ihr das?“

Wie so oft sind die offensichtlichsten Fragen die Fragen, deren Beantwortung nicht leicht fällt. In diesem Beitrag möchte ich meine Gründe skizzieren.

Ich liebe Podcasts, seit ich sie vor etwa zehn Jahren über einen Freund kennen gelernt habe. Meine erste Liebe war (und ist) ein Podcast des BBC, nämlich die immer freitags ausgestrahlte Show „Kermode and Mayo’s Film Review“. Einfach großartig, ich bin ein echter Fanboy und habe tatsächlich wenige Episoden verpasst.

Mein Einstieg in die Welt der Business-Podcasts war der fantastische Podcast von Tim Ferriss mit dem lapidaren Titel : „The Tim Ferriss Show“. Auch hier bin ich ein treuer Fan seit der ersten Folge. Es gibt noch eine Menge anderer Podcasts, die ich in meiner Stitcher-Favoriten-Liste führe…

Ich vermute, dass der Wunsch, selber einen Podcast zu produzieren, schon lange in mir schlummert. Fast Forward zu einem Kneipenabend im Oktober diesen Jahres. Ich treffe auf Ruben, der von meinem gerade erschienenen Buch über Guerilla Geschäftsideen erfahren hat.

Der Podcast Nein2Five ist live!

Wir kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass wir beide Fans der Tim Ferriss Show und des Podcastings im allgemeinen sind. Mehr noch: Auch Ruben träumt schon lange von einer eigenen Show UND er hat die komplette Ausrüstung „ready to go“.

Ist das Fügung, fragt sich der esoterische Anteil in mir. Oder ist es der vom Kölsch euphorisierte Anteil? Am nächsten war mir klar: Dieser Zug hat den Bahnhof schon verlassen…

Die Antwort auf die Frage nach den Beweggründen habe ich jetzt aber immer noch nicht gegeben. Hier kommt sie: Ich habe das Buch mit den 33 Geschäftsideen, die NOCH nicht umgesetzt worden sind, veröffentlicht, weil ich diese Ideen nicht horten wollte. Ich finde, dass Ideen, die man gerade selber nicht gebrauchen kann, geteilt gehören.

Das Schreiben ist aber eine einsame Handlung. Mir gefällt der Gedanke, in den Podcasts mit Ruben über diese Geschäftsideen ins Gespräch zu kommen. Sie zu hinterfragen. Sie weiterzuspinnen. Die Gehirne stürmen zu lassen. Sie letztlich den Zuhörern anzubieten und vielleicht auch zu motivieren, etwas Eigenes an den Start zu bringen.

Wir möchten diese Diskussionen gerne noch weiter öffnen und freuen uns auf die Kommentare und Beiträge der Zuhörer, die – im Gegensatz zu uns – ganz unbefangen auf diese Geschäftsideen schauen können.

Und wir freuen uns auf unsere Interviewpartner. Wir haben schon eine „Gästeliste“ angelegt und sind gespannt auf die Einsichten und Anekdoten von Menschen, die auch ihr eigenes Ding machen.

Am Dienstag werden wir unser erstes Interview führen. The show must go on!

 

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