Geschäftsidee Nummer 34

Geschäftsideen, die es NICHT ins Buch geschafft haben

Der Untertitel meines neuen Buchs über Geschäftsideen lautet „… die NOCH niemand umgesetzt hat“. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, habe ich vor der Veröffentlichung recherchiert, ob meine Geschäftsideen wirklich noch jungfräulich sind. Eine der Ideen, die dabei der Selbstzensur zum Opfer gefallen ist, stelle ich euch heute hier vor. Ich gehöre auf jeden Fall zur Zielgruppe und freue mich darauf, wenn es irgendwann auch eine „Filiale“ in meiner Nähe gibt…

 

Bonding
aka Spionschule 

Tags: Spionage, Urban Survival, Stuntman, Abenteuer, Lebenslanges Lernen, Workshops
Branche: Training, Seminare
Investitionskapital: ab 20.000 Euro
Gründerpersönlichkeit: Sicherheitsexperte mit pädagogischem Geschick
Skills: Didaktik, Organisation, Personenschutz, Waffengebrauch, Spionage

Mini-Exposé

Du eröffnest eine Spion-Schule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Welcher Bub hat noch nie davon geträumt, sich wie James Bond oder Jason Bourne durch die Weltgeschichte zu schlagen? Wer hat beim Schauen eines Bond-Streifens noch nicht gedacht: „Cool, wie hat der das gemacht? Wo kann ich so etwas lernen?“ Tatsächlich sind ja viele der Kniffe keine Raketenwissenschaft, sondern relativ leicht erlernbar: Wie befreie ich mich aus Handfesseln? Wie verhalte ich mich im Fall einer Entführung? Wie baue ich mir einen Dietrich, mit dem ich die meisten Türen „im Handumdrehen“ aufbekomme? Wie starte ich ein Auto ohne Zündschlüssel? In Amerika läuft so etwas neuerdings unter dem Stichwort Urban Survival. In Deutschland wird der israelische Nahkampf Krav Maga immer beliebter. Bonding (Arbeitstitel) ist also eine Lebensschule der besonderen Art. Die Workshops deiner Spionschule sind das perfekte Geschenk und werden sicher von vielen Personalabteilungen als Weiterbildung und Incentive gebucht. Als Gründer solltest Du wahrscheinlich Erfahrung in den Disziplinen haben, die unterrichtet werden. Militärische oder polizeiliche Ausbildungen sind sicherlich sehr hilfreich, um deiner Spionschule Authentizität zu verleihen. Ein weiteres Produkt deiner Spionschule könnten pfadfinderähnliche Workshops sein, bei denen Stadtkinder der Grundlagen des Navigierens und „Überlebens“ in der Wildnis lernen. Auch da scheint mir ein enormer Markt zu sein.

Risiken und Nebenwirkungen:

Wenn Du diese Geschäftsidee auf konventionelle Weise umsetzt, ist der Kapitalaufwand nicht gering. Anfangen könnte man aber vielleicht auch, in dem man sich in Hallen oder Räume temporär einmietet oder ein Trainingsprogramm entwickelt, das auch mobil funktioniert. Dieses Konzept könnte sich nach erfolgreichem Betrieb auch als Franchise-Modell eignen.

Erste Schritte:

  • Konzept ausarbeiten
  • informelle Marktforschung betreiben (Facebook oder Google Ads)
  • Kontakte zu Investoren knüpfen

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