Werbetexter, Köln: Einfach ist manchmal einfach gut!

Als Werbetexter auf Reisen finde ich mich immer wieder in der Situation, Werbeschilder abzufotografieren. Dieses hier habe ich in dem pittoresken Ort Deidesheim in Rheinland-Pfalz entdeckt. Die Schlichtheit der Botschaft finde ich erfrischend. Heute werben die Kreditinstitute mit soviel Lifestyle-Blabla, dass man sie kaum noch voneinander unterscheiden kann.

Kölner Werbetexter findet: Einfach ist manchmal einfach gut.

Als Werbetexter in Köln unterwegs: Kinder, Kinder

An Nachwuchs scheint es uns Kreativen nicht zu mangeln. Wenn Kinder den Mund voll nehmen, zücke ich als Werbetexter natürlich gerne das Notizbuch. Man sollte die Konkurrenz ja immer im Auge behalten. Hier einige Kostproben:

“Warum ist Hochzeiten so viel Arbeit?”
“Warum essen die Japaner so gerne Uschi?”
“Ich hab’ keinen Hunger, darf ich trotzdem mit der S-Bahn fahren?”
„Wir haben Hochhaus verloren!“

Während einer Schachpartie: „So, die beiden Damen gehen jetzt mal shoppen!“

Nummernkonten-Hopping

„Jugendamt-Hopping“ nannte es der Tagesschau-Sprecher heute. Anscheinend geht es um Familien, die viel umziehen, um sich der Kontrolle des Jugendamts zu entziehen.

Klingt niedlich, gell. Soll vermutlich zeitgeistig sein. Wir hängen an alles, was mit Bewegung von A nach B nach C zu tun hat, ein Hopping dran. Beim Ehrenfeld-Hopping habe ich selber mitgemacht. Da hüpft man von Pinte A zur Pinte B und so weiter. Da schien mir Hopping etwas wichtigtuerisch, aber vertretbar.

Aber die Flucht vorm Jugendamt mit einer Hipster-Vokabel schmücken? Wie geht das nun weiter? Nummernkonten-Hopping für Steuerflüchtige. Tatort-Hopping bei Serientätern? Anschlags-Hopping bei…

Ich muss jetzt jedenfalls aufhören. Projekt-Hopping ist angesagt.