Werbetexter, Köln: Der preisgünstigste Werbespot überhaupt

Die These „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin ist mir sehr sympathisch. Kreativität ist die Währung der Zukunft! Eine starke Idee lässt sich oft auch mit wenig Geld umsetzen. Daher sollten wir nicht am falschen Ende sparen; das falsche Ende ist die Kreation, die Konzeptentwicklung, die Ideenfindung.

Bei diesem Spot war das Budget null Euro. Dafür ist viel Zeit und Energie in die Entwicklung der Story geflossen. Also: Keine Angst vorm leeren weißen Blatt!

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

500 Views. 1000 Dank.

Der Spot „Le Mietautor“ ist auf YouTube 500 mal angeschaut worden. Das finden wir großartig! Was wir allerdings überhaupt nicht verstehen: Warum ignorieren die Coen Brothers dieses Remake so beharrlich? Ist das Studio Nippes mit seinen eher traditionellen Studiobossen zu „old school“? Nicht „independent“ genug?

Könnte nicht mal einer von Euch seine Hollywood-Verbindungen spielen lassen? Ein Anruf. Mehr nicht. Kostet ja heute auch nicht mehr die Welt. Vielleicht geht es ja sogar über Skype. Wir zählen auf Euch!

PS: Wer den Werbespot noch gar nicht kennt, der gehe bitte zur Startseite „Mietautor“.

„Le mietautoR“: Das Gewinnspiel!

250 Zuschauer und Dutzende freundliche Kommentare. Da sagen wir: 1000 Dank!

Als kleines Bonbon nun ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es die original Mietautor-Schreibmaschine mit Autogramm des Hauptdarstellers Daniel Geal. Eine 1970iger Triumph mit dem 1960iger Namen „Gabriele“ (Courtesy of Studio Nippes).

Quizfrage: In welcher Metropole feierte der Autor Barton Fink seine ersten großen Erfolge, bevor er nach Hollywood gerufen wurde?

Die Antwort einfach als Betreff in eine Email schreiben und ab damit an: christian@mietautor.com

Einsendeschluss ist der 31. März 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Holzweg auch.

Produktionsnotizen “Le mietautoR” (Teil 5)

Drama im Tonstudio: Nachdem die Sprecherin aus Frankreich und der Hauptdarsteller aus England sich in der Kaffeepause in die Haare bekommen haben (Im Kern ging es um die Frage, wer genialer ist: Louis de Funes oder Monty Python?), mussten alle Anwesenden dazu Stellung beziehen. Der Komponist Moritz Maier gab sich – vermutlich ob seines Hauses in der Normandie – ganz frankophil. Ich schlug mich auf die Seite der Python-Bande, um das Gleichgewicht zu wahren. Glücklicherweise kam irgendwann der Produzent rein und rief uns zur Disziplin.
Am Ende des Tages fehlten nur noch die O-Töne. Es kann sich also nur noch um Tage handeln…

Produktionsnotizen „Le mietautoR“ (Teil 4)

Köln-Nippes. Dienstag, 19:00. Martin Kurtenbach und Martin Oloff, verantwortlich für Le Schnitt, quillt der Aschenbecher über. 19:01. Es klingelt an der Tür. Unser Winston Wolf der visuellen Effekte, Niko Jürgens, betritt das Studio. Niko denkt schnell, spricht schnell und arbeitet schnell. Wir können ihm gerade noch eine Tasse Kaffee („Hm, guter Kaffee!“) in die Hand geben, da ist er schon wieder weg…

Jetzt müssen wir nur noch unseren exzentrischen Komponisten in der Normandie aufspüren, dann ist das Ding im Kasten!

Produktionsnotizen „Le mietautoR“ (Teil 3)

Was gibt es Neues von der Produktion? Moritz Maier, der Le Musik für den Spot komponiert, hat sich vorläufig mit einer Kiste Calvados in sein Landhaus in der Normandie zurück gezogen. Dort hofft er genug Muße für neue Einfälle zu finden. Wir drücken ihm die Daumen.

Unser Film zitiert ja einen frühen Film der Coen Brothers namens Barton Fink; diesem großartigen Regisseurduo würden wir unser Werk natürlich gerne zeigen. Die Adresse des Agenten in Los Angeles liegt mir vor, allerdings möchte dieser auf gar keinen Fall angeschrieben oder angerufen werden; es sei denn, man wird ihm empfohlen. Merde!

Produktionsnotizen „Le mietautoR“ (Teil 2)

Der erste und einzige Drehtag (das gehörte ja zum Konzept) verlief natürlich wahnsinnig glamourös. Der romantische Kameramann, der in jeder Kaffeepause vom Himalaja schwärmte; der exaltierte Regisseur, dessen Schal sich dauernd im Ventilator verfing; der charmante Hauptdarsteller aus England, gegen den Hugh Grant ungehobelt wie ein  Ruhrpottprolet erschien; die französischen Sprecher, die bei jeder Gelegenheit Albert Camus diskutierten; und nicht zuletzt der Produzent, dessen Ärger über seinen liegen gebliebenen Jaguar XJ6 mit jeder Stunde wuchs, in der er die Autowerkstatt nicht erreichte (bzw. der Lehrling eisern behauptete, dass sein Meister zu einem Seminar nach Waldbröl gereist sei).

Ich hoffe, dass die Fotos (Courtesy of Studio Nippes) zumindest einen Hauch dieses Glamours wiedergeben können.

Studio Nippes - Dreharbeiten "Le mietautoR"

Studio Nippes - Martin Oloff, Martin Kurtenbach

Studio Nippes - Peter Lindemann

Studio Nippes - Daniel Geal

Studio Nippes - Daniel Geal