Wortspielplätze

Wortspiele sind wie Salsa im Gehirn. Sie freuen unser inneres Kind und verbinden die linke mit der rechten Gehirnhälfte – oder umgekehrt. Wer als unter einer akuten oder chronischen “Schreibblockade“ leidet, kann sich mit Wortspielen gut warm machen. Ist das Thema eines Artikel zum Beispiel “Wortspiele”, könnte ein Gehirnsturm so aussehen:

Wortspieler, Spielwort, Spielwiese, Wortspielwiese, Spielplatz, Wortspielplatz usw.

Da dieser Beitrag in der Rubrik „Texter-Tipps“ steht, noch ein Tipp des Texters: In Werbetexten und Webtexten sollten wir Wortspiele eher zurückhaltend einsetzen. Es ist wie mit den Adjektiven: Sparsam gestreut sind sie das Salz in der Suppe. Zwei Adjektive in einem Satz sind in der Regel schon eins zu viel. Ein Wortspiel in der Überschrift kann den Unterhaltungswert steigern; drei Wortspiele bei einer halben Seite Text wirken selbstverliebt.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

Werbetexter, Köln: Raus aus der Schreibblockade!

Schreibblockaden sind normal. Völlig normal. Wahrscheinlich ist es einfach unproduktiv, diese Vokabel zu benutzen. Denn die Vorstellung, dass wir ohne Vorbereitung und ohne Pausen schreiben könnten, ist größenwahnsinnig. Innehalten und Vorglühen sind natürlicher Teil des Schreibprozesses – sie sind keine Blockade. Sie sind das Leben.

Einer der schnellsten Wege, eine „Schreibblockade“ zu lockern: Einfach anfangen zu schreiben! So banal ist das. Wie in anderen Bereichen des Lebens: Wer sich aus gesundheitlichen Gründen gerne mehr bewegen möchte, der sollte sofort die Schuhe anziehen und eine Runde um den Block laufen.

Christian Schmid I Texter in Köln und weltweit I 0221 – 97 61 25 03

7 Tipps jetzt auch als Hörspiel

Der folgende Beitrag schwebt jetzt auch in der Soundcloud:

Lies mir die 7 Tipps vor!

7  Tipps gegen die Angst vorm leeren weißen Blatt:

  1. Nimm ein farbiges Blatt Papier.
  2. Um in Schwung zu kommen, schreibe einfach auf, was Du in den nächsten Tagen alles erledigen muss.
  3. Notiere Stichwörter, nicht vollständige Sätze.
  4. Schau dich um, was andere bereits zu dem Thema geschrieben haben.
  5. Mache mit deinem leeren weißen (oder bunten) Blatt einen Spaziergang.
  6. Setze dich „künstlich“ unter Druck: Abgabetermin ist in zwei Stunden!
  7. Sieh es mal wie Erich Kästner: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“

7 Tipps gegen die Angst vorm leeren weißen Blatt

7  Tipps gegen die Angst vorm leeren weißen Blatt:

  1. Nimm ein farbiges Blatt Papier.
  2. Um in Schwung zu kommen, schreibe einfach auf, was Du in den nächsten Tagen alles erledigen muss.
  3. Notiere Stichwörter, nicht vollständige Sätze.
  4. Schau dich um, was andere bereits zu dem Thema geschrieben haben.
  5. Mache mit deinem leeren weißen (oder bunten) Blatt einen Spaziergang.
  6. Setze dich „künstlich“ unter Druck: Abgabetermin ist in zwei Stunden!
  7. Sieh es mal wie Erich Kästner: „Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“

Ein kleines Video zum Thema gibt es hier:

Der Mietautor auf YouTube

Lob der Umgangssprache

Wie erfrischend Umgangssprache sein kann, ist mir bei diesem Schild wieder mal bewusst geworden. Wie oft habe ich diese Botschaft gelesen und überhaupt nicht registriert. Hier rein und da raus. Vielleicht geht es Dir ähnlich.

Auch bei Webauftritten oder Produktbeschreibungen kann die eine oder andere frische Formulierung wachrütteln. Ruhig mal Tacheles reden. In Zeiten, wo aufgeblähte Wörter und PR-Prosa mit Professionalität verwechselt werden, ist das eingängig und sympathisch.

Lob der Umgangssprache

7 Dinge, die man seinen Texten nicht antun muss

Mit etwas Einsatz kann man einiges anstellen, um die eigenen Werbetexte für Webauftritte, Broschüren, Briefe etc. strahlender zu machen. Hier ist eine kecke Liste von Dingen, die man seinen Texten (und Lesern) n i c h t antun muss:

  1. Ellenlange Sätze formulieren. 20 und mehr Wörter sind ab und an nicht zu vermeiden, sollten aber die Ausnahme sein. Kurze Sätze sind freundlicher und bringen mehr Klarheit ins Denken.
  2. Mit der Annahme schreiben, dass jeder Leser ein Experte ist. Wer verständlich schreiben möchte, schreibt schlichte Sätze. So wie Hemingway.
  3. Auf Teufel komm raus Synonyme benutzen. Es gibt kein Gesetz, dass verbietet, dasselbe Wort im Text mehrfach zu benutzen. Aus einem Lehrer muss im Laufe des Texts nicht zwingend ein Pauker und Pädagoge werden.
  4. In Sprachklischees verliebt sein. Wir alle haben den Silberstreifen am Horizont und das Licht am Ende des Tunnels so oft gesehen, dass wir schon fast blind davon geworden sind.
  5. Adjektive stapeln. Die laue Sommernacht muss nicht auch noch verheißungsvoll werden. Manchmal muss sie nicht einmal lau sein. Adjektive sollte man zählen wie Kalorien beim Abnehmen.
  6. Anglizismen streuen. Manchmal ist ein englischer Begriff treffender, keine Frage. Aber hoch dosiert ist das so kosmopolitisch wie Privatfernsehen informativ ist.
  7. Zum Lachen in den Weinkeller gehen. Seriös ist nicht gleich humorbefreit. Lachen hält auch Texte jung.

Search Stories

23 Versuche waren es bestimmt, die immer mit der gleichen Fehlermeldung quittiert wurden. Dann die Geschichte einmal auf Englisch geschrieben und prompt funktioniert es. Wer seine Search Story also noch vor dem Spiel am Samstag schreiben möchte, dem lege ich ans Herz, es gleich in englischer Sprache zu versuchen.

Als Gimmick für den eigenen Webauftritt sind die YouTube Search Stories auf jeden Fall brauchbar, finde ich.