33 Guerilla Geschäftsideen: Die Höhle der Pandas

Kostprobe aus dem Buch „33 Guerilla Geschäftsideen“

Guerilla Geschäftsideen sind Geschäftsideen, die in der Regel wenig Startkapital erfordern. Gründer und Entrepreneure können so unkomplizierter (weniger Bürokratie, weniger Bank) einen Startup aus der Wiege heben. Hier ist eine der 33 Guerilla Geschäftsideen aus meinem neuen Buch, die dich inspirieren sollen, selber ein Unternehmen zu gründen…

Die Höhle der Pandas

Tags: YouTube-Kanal, YouTube-Channel, Social Media, Videoproduktion, TV-Show, Gründerszene, Pitching, Entrepreneurship, Höhle der Löwen
Branche: YouTube, Media, Startup
Investitionskapital: ein paar tausend Euro für Equipment, falls noch nicht vorhanden
Gründerpersönlichkeit: Mensch, dem Entrepreneurship wirklich am Herzen liegt
Skills: Video-Produktion, Kamera, Schnitt, YouTube-Marketing, Entrepreneuership

Mini-Exposé: 

Du kreierst einen YouTube-Kanal, auf dem Unternehmensgründer oder Geschäftsideen Guerilleros „netten“ Investoren ihre Geschäftsmodelle vorstellen

Dieses Geschäftskonzept würde ein US-Amerikaner wahrscheinlich als „Höhle der Löwen meets Crowdfunding“ bezeichnen. You get the idea! Wer Shark Tank, Dragons‘ Den oder die Hölle (!) der Löwen kennt, ist vielleicht mit mir einig, dass man manchmal denkt: „Manche dieser Geschäftsideen sind richtig gut, da würde ich reininvestieren!“ Die Großinvestoren finden an manchen Geschäftsideen aber keinen Gefallen und sind dann gerne sehr herablassend in ihrer Art. Natürlich hat das auch damit zu tun, dass die Fernsehmacher „Schärfe“ ins Spiel bringen wollen, um vermeintlich den Unterhaltungswert zu steigern. Daher ja auch die etwas peinlichen Anspielungen auf Raubtiere im Titel der jeweiligen Formate. Auch das muss nicht so sein! Wirtschaft ist ja nicht zwangsläufig ein Haifischbecken, Kooperation erwiesenermaßen erfolgversprechender als Aggression. Richard Branson lässt grüßen! Auf deinem YouTube-Kanal haben also Gründungswillige mit einer Geschäftsidee die Chance, ihr Konzept einer kooperativen, freundlichen Jury (den sanftmütigen Pandas) vorzustellen. Diese hätten in einem Szenario die Aufgabe, die Geschäftsidee abzuklopfen. Das Publikum könnte dann ähnlich einer Crowdfunding-Plattform Anteile an dem Jungunternehmen erwerben. Im zweiten Szenario wären die Juroren auch mögliche Investoren – dann wäre das Konzept noch näher an den bekannten Fernsehformaten.

Risiken und Nebenwirkungen:

Diese Geschäftsidee steht und fällt mit den beteiligten Personen bzw. Pandas. Hier wäre also sehr darauf zu achten, „gute Typen“ an Bord zu holen. Der Produktionsaufwand selber kann skaliert werden, ja nachdem wie ansprüchig man mit Blick auf die „Professionalität“ ist. Vom gut ausgeleuchteten Studio bis zur Handykamera im Park ist prinzipiell alles denkbar.

Erste Schritte:

  • Fernsehvorbilder (Shark Tank etc. ) studieren
  • Studio „bauen“, Show improvisieren
  • Jurymitglieder casten

32 weitere Guerilla Geschäftsideen findest Du in dem Buch „33 Guerilla Geschäftsideen“ von Christian Schmid, das im Sommer 2017 auf amazon erscheint.